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Sabine Schmuck

Ein Moment, der alles verändert – und oft unterschätzt wird.
Was, wenn unsere Friedfertigkeit schon bei der Geburt beginnt?

Was prägt einen Menschen wirklich? Wann beginnt das, was wir später Persönlichkeit nennen – unsere Fähigkeit zu vertrauen, zu fühlen, in Verbindung zu gehen oder in den Widerstand?

In meinem Gespräch mit Sabine sind wir genau an diesen Ursprung gegangen: zur Geburt – und sogar noch einen Schritt davor.

Geburt ist kein isolierter Moment. Es ist ein Übergang, der lange vor dem ersten Atemzug beginnt – und der tiefer wirkt, als uns oft bewusst ist. Die ersten Erfahrungen, die wir machen, können darüber entscheiden, wie sicher wir uns in dieser Welt fühlen und wie wir Beziehungen eingehen.

Ein zentraler Punkt im Gespräch: die Verbindung zwischen Mutter und Kind direkt nach der Geburt. Wird sie gehalten, entsteht Vertrauen. Wird sie gestört, kann etwas ins Wanken geraten, das uns ein Leben lang begleitet.

Wir sprechen auch über eine unbequeme Frage: In was für einer Gesellschaft werden wir eigentlich geboren?
Über steigende Eingriffe rund um Geburten, über Stress und Angst – aber auch über die Strukturen, die uns formen: Schulsystem, Medien und die Dynamiken unserer Zeit.

Dabei geht es nicht um Bewertung, sondern um Bewusstsein. Um die Möglichkeit zu erkennen, wie früh Prägung beginnt – und wie sehr sie unser Denken, Fühlen und Handeln beeinflusst.

Und gleichzeitig öffnet sich im Gespräch noch eine andere Ebene: Geburt und Tod nicht als Gegensätze zu sehen, sondern als verbundene Übergänge. Das Leben als Erfahrungsraum – und die Frage, welche Rolle Bewusstsein dabei spielt.

Vielleicht geht es am Ende genau darum: wieder genauer hinzuschauen. Dorthin, wo alles beginnt.

Mehr von Sabine: ​

https://www.hebamme-weltweit.com

https://www.geburtshaus-ingolstadt.de

Wer sich dem Thema auch über Klang und Atmosphäre nähern möchte,
findet in den ARKAIA Sound Sessions eine stille Ergänzung.

www.youtube.com/@Arkaiaofficial

Kommentare (5)

nicole
17. Apr.

Danke für dieses spannende Gespräch im ersten Teil erinnert mich was Alicia Kusumitra ebenfalls Hebamme und achtfache Mutter lebt mit ihrem Partner in Guatemala sagt und bestätigt. Die Bücher von Johanna Harrer wurden bis 1987 verkauft. Danke an Kai Stuht und Team. 🙏

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Karin
17. Apr.

stimmt, sorry

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Martin
17. Apr.

Ich glaube da wird der Beitrag falsch verlinkt: wenn man auf den Link klickt... kommt nicht "Trennung bei Geburt" sondern der Beitrag "Nie wieder zurück" oder habe ich da etwas übersehen?

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Karin
17. Apr.

Und mit jedem Schwangerscgaftsabruch wird diese vorgeburtliche "lieblose" Erfahrung verstärkt. Alles gewollt, so meine Meinung. Danke für Ihren inspirativen Comment!

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DR. Rolf Lindner
17. Apr.

Soziopathen an die Macht


Was falsch läuft bei vielen zwischen den Ohren,

resultiert nicht aus dem, was sie derzeit bewegt,

nein, es ist schlicht und einfach angeboren

oder früh in der Kindheit schon angelegt.


Was gibt man heut' alles dem Fötus zu kosten,

zuviel Zucker, Stress, Pillen, Gengift und Drogen,

schon im Mutterleib so Epigene rosten,

sind Gefühl und Verstand vorgeburtlich verbogen.


Wenn dem frühen Kind Liebe und Fürsorge fehlen,

wird der Sinn fürs Soziale ihm abtrainiert,

wird autistisch sich und viele andere quälen,

ist der Soziopath, der uns heute regiert.

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